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Plasma spenden

Je nach Art der Erkrankung benötigt ein Patient zwischen 130 und über 1.000 Spenden, um ein Jahr lang mit einer Therapie versorgt werden zu können.

Spender retten Leben 

Ohne Plasmaspender könnte der Plasmabedarf nicht gedeckt werden – aufgrund der besseren Aufklärung über seltene Erkrankungen und der daraus resultierenden höheren Diagnoserate wächst der Bedarf an Plasma kontinuierlich. Dank der Menschen, die Plasma spenden können Patienten mit seltenen Erkrankungen mit Arzneimitteln versorgt werden, die ihr Überleben sichern oder ein weitgehend normales Leben ermöglichen.

Unser oberstes Gebot: Sicherheit und Qualität 

Jede Spende wird sofort nach Abgabe der Spende serologisch und mittels NAT (Nucleic Acid Amplification Technique) auf eine Virusinfektion des Spenders getestet (Hepatitis-A, -B, -C, HIV und Parvovirus B19). Während die serologische Methode überwiegend länger zurückliegenden Kontakt mit einem Virus nachweisen kann, ist es mittels NAT möglich Viren direkt mittels ihrer genetischen Information im Blut nachzuweisen, und damit insbesondere erst kürzlich erfolgte Infektionen. Jede Plasmaspende wird sofort nach Abnahme getestet, dann 60 Tage lang gefriergelagert und am Beginn des Herstellungsprozesses noch einmal mit beiden Testmethoden getestet. 

Sowohl die Gesundheit der Spender als auch die Qualität des gewonnenen Plasmas stehen an oberster Stelle. Plasmaspender müssen strenge Anforderungen erfüllen und sich regelmäßigen medizinischen Untersuchungen und Tests auf Virusinfektionen unterziehen. Darüber hinaus haben wir uns freiwillig zur Einhaltung noch höherer Qualitätsstandards verpflichtet, die über die strengen Regeln der amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden hinausgehen. Ein Erfolg aus diesen Maßnahmen ist, dass seit mehr als 20 Jahren keine Virus- oder andere Krankheitsübertragungen durch ein Plasmapräparat vorgekommen sind.

Blutspende oder Plasmaspende: Was sind die Unterschiede

Bei der Blutspende wird das Blut mit all seinen Bestandteilen entnommen. Das dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Diese sogenannte Vollblutspende wird weiterverarbeitet und die Produkte werden als Transfusion verabreicht, während Blutplasma meist zur Herstellung von lebenswichtigen Arzneimitteln verwendet wird. Auch bei der Plasmaspende wird Blut aus der Armvene entnommen. Allerdings wird nur der flüssige Bestandteil - das Plasma - entnommen und die restlichen Bestandteile fließen in den Körper zurück. Der Prozess heißt Plasmapherese und dauert ca. 1 Stunde. Der Körper kann binnen ca. 48 Stunden die entnommenen Bestandteile neu bilden. Daher kann man Plasma auch öfter als Blut spenden. 

 

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